VINTAGE GARDEN


Hallo meine Lieben,

liebt ihr den Charme aus längst vergangenen Zeiten auch so sehr? Eine Zeit, in der die Welt noch in Ordnung zu sein schien und uns in Kindheitserinnerungen schwelgen lässt? Nicht nur im Haus, sondern auch in meinem Garten versprühen verschiedenste Gegenstände aus alten Zeiten einen Hauch von NOSTALGIE und ROMANTIK.
Dabei achte ich sehr darauf, dass nichts zu überladen wirkt, damit die einzelnen Stücke auch wirklich zur Geltung kommen.




 Nach diesem alten Leiterwagen - oder auch BOLLERWAGEN genannt - war ich lange auf der Suche bis ich endlich bei einem Antiquitätenhändler fündig wurde. Das Holz war ziemlich gefleckt und so entschied ich mich das Wägelchen mit weißer Kreidefarbe zu streichen. Die Farbe lässt sich gut verarbeiten und besitzt auch eine hohe Deckkraft. Vor allem die pudrige Struktur ist es, die mir so gefällt und mich immer wieder zu dieser Farbe greifen lässt.




Früher wurden mit diesen BOLLERWAGEN kleine Güter wie Lebensmittel oder Brennholz transportiert. Aber auch für die Kinder war so ein kleiner Leiterwagen ein sehr begehrtes Spielzeug.




Wisst ihr eigentlich woher der Name "BOLLERWAGEN " stammt? - Nein?
 Der Name leitet sich von dem polternden Geräusch ab, welches die Räder auf den gepflasterten Wegen und Straßen machten. Früher waren die Reifen ja noch alle mit Metal beschlagen.








Ich wusste zuerst nicht recht, was für ein passendes Gefäß ich für die Blumen verwenden sollte. Kunststoff oder Ton sollte es auf keinen Fall sein. Ich wollte unbedingt ein zum Leiterwagen passendes Gefäß und da entdeckte ich diesen Weidenkorb im Baumarkt. Er passte auf den Zentimeter genau in das Wägelchen.




Nun schmücken weiße und rosafarbene Gänseblümchen, sowie Margeriten den kleinen, weißen Bollerwagen.




Ein wenig Frauenmantel habe ich noch zur Dekoration dazugesteckt, der wächst ja in meinem Garten in Hülle und Fülle :)








All diese schönen Dinge, die wir so gerne zur Dekoration verwenden, wurden früher fast ausschließlich zu Arbeitszwecken genutzt. Nun schmückt dieser NOSTALGISCHE LEITERWAGEN meinen Garten und ich freue mich jeden Tag aufs Neue, wenn ich ihn sehe.










Für die Bepflanzug wollte ich filigrane, nicht allzu große Blumen, welche auch als Wildblumen auf den Wiesen wachsen. Die Pflanzen sollten nicht zu dominant wirken, sondern die Schönheit des Leiterwagens zur Geltung bringen.








Die Margeriten strahlen mit der Sonne um die Wette. Für mich ist sie die Sommerblume schlechthin.
















Welche Wege dieser kleine Bollerwagen wohl zurückgelegt hat bis er nun endlich in meinem Garten ankam? Er könnte bestimmt viele interessante Geschichten aus alten, längst vergangenen Zeiten erzählen.

Wie ist es bei euch? Liebt ihr diese nostalgischen Dinge auch so sehr? Oder seid ihr eher den modernen Dingen zugewandt?



So, nun muss ich aber weiter - meine Koffer sollten noch fertig gepackt werden - morgen geht es nach Italien an den LAGO DI GARDA :)!

Ich freue mich jetzt schon nach dem Urlaub wieder von euch zu lesen,

bis dann und alles Liebe,

STEIN AUF STEIN - die Gartenmauer wird bald fertig sein



Hallo alle zusammen!

Bei meinem letzten Projekt war ich tatsächlich als MAURER tätig - und das zum ersten Mal!
Letzten Herbst pflanzte ich doch ein paar Blümchen neben dem Hühnerstall. Das liebe Federvieh wusste nichts Besseres zu tun, als ständig zwischen den Blumen zu scharren und über diese hinweg zu marschieren.

So kam mir die Idee, eine Steinmauer um die Pflanzen zu bauen.





Zuerst machte ich mich auf die Suche nach passenden Steinen, nicht allzu groß und eher flach. Rund um unseren Hof gibt es zum Glück genug davon. So musste ich nicht weit gehen, um welche zu finden. 






 Paulina und Kunigunde betrachteten mein Bauprojekt ziemlich misstrauisch. Antonia begutachtete mein Tun lieber von der Ferne.
Stein auf Stein setzte ich, die mit Baukleber versehenen Steine, aufeinander.






Zum Schluss füllte ich das Beet mit Blumenerde und pflanzte noch zwei Lupinen.

Fertig war mein Bauwerk :)






Schon länger war ich auf der Suche nach diesen wunderschönen Blumen. Ich hatte Glück, es waren die letzten zwei Stöcke, die es bei uns in der Gärtnerei noch gab.











Die Lupinen lieben sandigen Boden, der ja bei uns vorherrschend ist. Deswegen wird unsere Wohngegend auch SANDBÜHEL genannt ( Bühel = Hügel).




Dünger benötigen diese genügsamen Pflanzen auch keinen.




Ich glaube, den Hühnern scheint meine Gartenmauer zu gefallen!





Sollten die drei Damen doch weiterhin über meine Blumen hinwegmarschieren, habe ich mir überlegt, vielleicht noch einen kleinen Zaun zusätzlich zur Mauer zu bauen. Mal sehen :)










Nicht nur am Hühnerstall, sondern auch rund um den Hühnerzaun blüht es in voller Pracht.




Diese rosa und violetten Blümchen sind ganz von alleine am Zaun des Hühnergeheges gewachsen.








Ich freue mich immer sehr, wenn die Natur von selbst Hand anlegt und meinen Garten mitgestaltet. So wirkt alles gleich viel natürlicher.





Diese Rose habe ich letzten Herbst neben das Gartentor, welches zum Hühnerstall führt, gepflanzt.
Sie blüht wunderbar.







Ein letzter kritischer Blick von Antonia - ich glaube es passt alles, hoffe ich zumindest :)


 Für heute war genug Aufregung bei den Hühnern. Nun lasse ich sie wieder in Ruhe scharren, picken und Eier legen!



Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende, genießt die sommerlichen Tage,

alles Liebe und bis bald,


GARTENTRÄUME


Hallo ihr Lieben!

Der Sommer zeigt sich zur Zeit von seiner schönsten Seite und ich verbringe beinahe den ganzen Tag nur im Freien. Für mich ist das die schönste Zeit im Jahr. Ich liebe es, draußen in der Natur zu sein und die warmen Temperaturen zu genießen. Bei diesem herrlichen Wetter beschäftige ich mich am liebsten mit meinem Garten, um wieder irgend eine neue Pflanze zu setzen oder eine Ecke mit verschiedenen Garten - Accessoires  umzugestalten. Dabei achte ich stets darauf, den Garten so naturnah wie möglich zu gestalten.




Am Gartentor zum Hühnergehege stehen die Rosen in voller Blüte. 




In kräftigem Purpurrot leuchten die Nelken in den Blumenkisten am Hühnerstall. Die zarten Blüten versprühen einen ländlich - nostalgischen Charme und sind auch in der Vase ein wahrer Blickfang. Nach der Blüte schneide ich sie immer ein wenig zurück. Meistens blühen diese Schönheiten dann ein zweites Mal.




Bauernhortensien dürfen in einem  Landhausgarten natürlich auf keinen Fall fehlen. Diese blühfreudige Pflanze liebt den Halbschatten. Die Hortensie benötigt relativ viel Wasser, jedoch sollte Staunässe unbedingt vermieden werden. Beim Schneiden achte ich stets darauf, nur die verblühten Blütenstände direkt unter der Blüte zu schneiden. Schneidet man zu viel, blüht die Hortensie im nächsten Jahr nicht mehr so üppig.





Am Teich, an der Hauswand und sogar beim Stallgebäude setzen diese großen Blütenbälle farbenfrohe Akzente.




Die "Endless Summer" blüht wirklich den ganzen Sommer über und ist auch sehr frostsicher. Das Vogelhäuschen war ursprünglich bunt. Nun leuchtet es in strahlendem Weiß von aller Weite zwischen den Blumen hervor.






An der Stallwand wuchert die Mauerkatze. Die Vögel lieben es, sich darin zu verstecken. Im Herbst färben sich die Blätter tiefrot. Ich verwende sehr gerne diese wunderschönen, leuchtenden Blätter für verschiedenste Herbstdekorationen.








 Der Duft von Lavendel darf in meinem Garten auf keinen Fall fehlen. Er lockt Bienen, Hummeln und Schmetterlinge an. Bevor der Lavendel verblüht, schneide ich immer noch ein paar Blüten ab und gebe sie in ein kleines Stoffsäckchen, welches ich dann in meinen Wäschekasten lege. Ich mag es, wenn die Wäsche  nach frischem Lavendel duftet. Auch wohlriechende Badesäckchen lassen sich aus den Lavendelblüten wunderbar herstellen. 




Zuletzt war ich auf einer Gartenausstellung, wo ich dieses wunderschöne, rosafarbene Schleierkraut entdeckt habe.



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Unermüdlich blühen diese zahlreichen, zarten Blüten bis zum ersten Frost.









Auch diese Moschusmalven in Weiß und in Rosa sind Neuzugänge in meinem Garten. Diese einzigartige Form und Zeichnung der Blütenblätter finde ich wunderschön. Ich hoffe, dass sie sich im nächsten Jahr durch Aussaat kräftig vermehren.








An einem wettergeschützten Platz genießen die Geranien die warmen Sonnenstrahlen. Geranien sind eigentlich von der Pflege her recht unkompliziert. Wichtig ist, dass sie mit einem Langzeitdünger und guter Erde versorgt werden. Die verblühten Blütenblätter sollten regelmäßig entfernt werden. Im Winter stelle ich die Geranien in ein kühles, helles Zimmer zum Überwintern. So habe ich im nächsten Sommer wieder kräftige, gesunde Geranien und muss mir keine neuen Pflanzen besorgen.



An heißen Tagen wie diesen, versteckt sich Kater Stanislaus am liebsten im kühlenden Efeu. Ich glaube, ich habe ihn gerade bei seinem Mittagsschläfchen gestört.








Die Palmlilien gedeihen heuer prächtig. Im letzten Jahr wollten sie nicht blühen, deshalb habe ich sie dieses Jahr ein wenig gedüngt und siehe da - die Pflanze dankte es mir mit zahlreichen Blüten.




Auch bei bei den Rosen bevorzuge ich die Farbe Weiß und Rosa.




Diese "Bobbie James" Rambler ist sehr starkwüchsig und duftet herrlich. Im Herbst bilden sich kleine orange Hagebutten. Da diese Kletterrose einen sehr starken Wuchs hat, sollte sie eine kräftige Stütze erhalten. Meine Bobbie James Rambler klettert an einem alten Goldregenstrauch hoch. Dieser wollte nicht mehr all zu kräftig blühen, nun erstrahlt er in einem duftenden weißen Kleid aus Rosenblüten.




Weiße Rosen versprühen einen Hauch von Romantik und Verträumtheit.




Wovon diese hübsche Dame wohl träumt?


Ich hoffe, ich konnte euch mit meinen Gartenbildern ein wenig zum Entspannen und Träumen verführen.

Vielen herzlichen Dank für euren Besuch und eure netten Zeilen.

Genießt die schöne Sommerzeit,

bis bald